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Dach komplett – alles aus einer Hand

"Das eigene Dach behütet vor Ungemach", sagt ein altes Sprichwort. Ein Dach schützt vor dem, was die Natur von oben kommen lässt. Aber des bewahrt auch das, was unter ihm ist. Was Ihr Haus wert ist, entscheidet das Dach. Es ist maßgeblich für das Erscheinungsbild, den Charakter und die Werterhaltung Ihres Gebäudes. Der richtige Aufbau des Daches und seine Bestandteile sowie deren Verarbeitung erhöhen die Lebensdauer Ihres Hauses wesentlich. 

Wir können Ihnen ein umfassendes Leistungsspektrum vom Dachstuhl bis zur Dacheindeckung anbieten. Auch für Dachänderungen im Zuge eines Umbaus oder für Dachreparaturen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Das spart Zeit und Geld.

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Dacharten

Die Dachart entscheidet mit über die Nutzung des Dachraumes, bei Bedarf kann ein Dachraum auch später ausgebaut werden. Wählen Sie aus einer Vielzahl von möglichen Dacharten wie Flachdach, Satteldach, Walmdach, und Pultdach.

Flachdächer zeichnen sich, wie der Name schon sagt, durch eine sehr geringe Dachneigung aus. In Deutschland liegt die Obergrenze bei einer Neigung von 5°. Grundlage für die Planung und Ausführung von Flachdächern sind die Flachdachrichtlinien des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Die Richtlinien legen besonderen Wert auf die Abdichtung der Dachkonstruktion. Denn durch die geringe Neigung läuft Regenwasser schlechter bzw. langsamer ab, als bei steileren Dächern. Daher sollte die Dachneigung mindestens 2° betragen. Zudem müssen besondere Ablaufsysteme sowie wasserdichte Abdichtungen mit beispielsweise Bitumen-Schweiß- oder Kunststoffbahnen geschaffen werden. die Flachdachrichtlinien geben außerdem vor, dass es neben einer Hauptentwässerung auch eine Notentwässerung für besonders heftige Regengüsse ("Jahrhundertregen") geben muss.

Das Satteldach ist der Klassiker unter den Dachformen. Durch seine simple Konstruktionsweise von zwei rechtwinkligen Dachflächen, die sich oben am Dachfirst treffen, ist es vergleichsweise kostengünstig zu realisieren. Je nach Dachneigung kann das Dachgeschoss als Speicher genutzt oder als Wohnraum ausgebaut werden. Durch Dachgauben lässt sich der Dachraum noch zusätzlich erweitert. 

Eine Weiterentwicklung des klassischen Satteldachs ist das Walmdach. Hier werden zusätzlich zu den Flächen des Satteldachs auch an den Giebelseiten geneigte Dachflächen konstruiert, die man Walm nennt. Dadurch wirkt das Haus nicht nur optisch eleganter. Es wird dank der rundum geneigten Dachflächen auch weniger anfällig für Wind und Wetter.

Wer sich bei dem Stichwort Pultdach an die alten Schulbänke erinnert, denkt schon in die richtige Richtung. Bei einem Pultdach zieht sich eine einzelne geneigte Dachfläche in der Regel über das gesamte Dach. Während man Pultdächer früher hauptsächlich auf Nebengebäuden wie Garagen oder Gewerbeobjekten gesehen hat, wählen inzwischen immer mehr Bauherren diese Dachform für ihren Neubau im Stadtvilla-Stil. Auch die Kombination von zwei oder mehr Pultdachflächen an einem Haus sieht man immer häufiger.

Dachkonstruktion

Die Dachkonstruktion ist für das gesamte Dach so bedeutend wie das Fundament für das ganze Gebäude ist. Als Tragwerk sorgt es für die Stabilität des Daches. Die Konstruktion von Dachstühlen ist natürlich ein Kernthema in unserem Zimmereibetrieb. Wir fertigen und montieren nicht nur traditionelle Sparrendächer und Pfettenkonstruktionen, sondern auch Binderkonstruktionen.

Immer mehr im Trend liegen Massivholzdecken aus Brettsperrholz. Massivholzdecken überzeugen durch eine geringe Deckenstärke und gute brandschutztechnische Eigenschaften.  Darüber hinaus sind sie sofort nach der Montage begehbar, so dass mit dem nächsten Geschoss nahtlos weitergebaut werden kann. Nachteilig ist der relativ hoher Holzbedarf im Vergleich zu den oben genannten Sparren- und Pfettenkonstruktionen.

Dacheindeckungen

Auf den Dachstuhl folgt die Dachabdichtung und schließlich die Dacheindeckung. Letztere bildet die Dachhaut, von der Wind und Wetter abgehalten werden. Für die Dachhaut stehen verschiedene Materialien und Bauformen zur Auswahl. Was zum Einsatz kommt, hängt von der Dachform, der Dachneigung sowie technischen und planungsrechtlichen Vorgaben ab. Auch die Optik spielt natürlich eine Rolle, denn die Dacheindeckung muss nicht nur zum Haus passen. Je nach Bauort sind auch sollte sich das Gebäude auch in das Nachbarschaftsbild einfügen.

Die oberste Schicht bilden in der Regel Dachsteine oder Dachziegel, die einzeln verlegt und bei Bedarf von Hand angepasst werden, zum Beispiel an den Graten eines Walmdaches. Diese Schicht ist nicht wasserdicht, sondern leitet Regenwasser nur ab. Aus diesem Grund ist die Einhaltung der Mindestdachneigung so wichtig, da es sonst zu Staunässe kommen kann. Bei ungünstigen Windverhältnissen kann bei zu geringer Neigung sogar Regenwasser hinauf bzw. in das Dach hinein gedrückt werden. Daher spielt die Ausführung des Unterdachs, der zweiten wasserführende Schicht unter den Dachziegeln oder -Steinen eine wichtige Rolle. Diese Schicht bestetht aus Dachpappe oder einer dampfdiffusionsoffener Folie bzw. Unterspannbahn. Sie schützt vor Wasser, Schmutz und Winddruck. Dank der diffusionsoffenen Unterspannbahn kann zudem Wasserdampf aus dem Wohnraum von innen nach außen abgeführt werden.

Eine alternative Form der Dachdeckung bietet die Verwendung Blechen, die häufig aus Zink gefertigt werden. Die einzelnen Blechschare werden dabei über einen Längsfalz verbunden, daher wird diese Dachdeckung auch Falzdach genannt. Durch den regensicheren Längsfalz eignen sich diese Dachart vor allem bei geringen Dachneigungen zwischen 25° bis 3°. Zudem können aus den Blechen auch konische sowie konkav und konvex gerundete Flächen ausgeführt werden. Neben den am häufigsten verwendeten Material Zink, können für Falzdächer auch andere Metalle wie Kupfer, Aluminium oder verzinkter Stahl verwendet werden.

Dachsanierung

Ein Dach muss als Schutzhülle im Laufe der Jahre eine Menge aushalten. Die verbauten Materialien müssen den ständigen Wechsel von hohen Temperaturen im Sommer und feuchter bis frostiger Witterung im Winter aufnehmen können. Auch die Zahl von Unwettern wie heftigen Stürmen und Starkregenfälle nehmen immer mehr zu und strapazieren die Gebäudehülle. Bei älteren Gebäuden lässt die Belastbarkeit des Daches meist nach, so dass Sanierungsmaßnahmen notwendig werden. Wenn Sie merken, dass Ihr Dach undicht ist, sollte schnell gehandelt werden, um Folgeschäden an der Bausubstanz zu verhindern. Häufig reichen aber schon kleinere Reparaturen, um die Schutzhülle dicht zu halten. Gute Karten hat, wer sein Dach regelmäßig von einer Fachfirma kontrollieren und reinigen lässt. Schäden fallen dadurch schneller auf und können behoben werden. Durch Laub verstopfte Rinnen und Ausläufe sorgen ebenso häufig für Probleme, die im Zuge einer jährlichen Dach- und Rinnenreinigungsaktion meist jedoch relativ einfach gelöst werden können.

Dachsanierungen kommen für viele unserer Kunden auch infrage, wenn es um Umbauarbeiten oder die energetische Sanierung geht. Vor allem mit modernen Dämm-Materialien können dabei sehr gute Ergebnisse erzielt werden, zum Beispiel wenn ein vorher ungenutzter Dachraum und Teil der Wohnfläche werden soll.